Ihr Standort verändert sich.
Hat Ihr Netzanschluss das mitbekommen?
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Energieprojekte in der Standortmodernisierung – Kostenfalle „Schritt für Schritt“
Photovoltaik, Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher: Die energetische Modernisierung von Betriebsstandorten hat Fahrt aufgenommen. Die Ladeinfrastruktur steht dabei häufig nicht oben auf der Liste. Aber: Nur wer ein Gesamtbild hat, trifft die richtigen Entscheidungen.
Wer zu Beginn versäumt mitzudenken, welche Leistung die spätere Ladeinfrastruktur benötigen wird, dimensioniert Netzanschluss, Hausverteilung, Kabeltrassen und Schaltanlagen ohne diesen Anker.
Wenn die Ladeinfrastruktur nachgelagert als eigenständiges Projekt folgt, trifft sie auf eine Infrastruktur, die nicht für sie ausgelegt wurde. Die Anpassung kostet dann erheblich mehr als die vorausschauende Planung gekostet hätte.
„Wer den Standort nicht kennt, hat keine Kontrolle über die Sanierungs-Prozesse“
Wie alt sind Elektroinstallationen? Gibt es davon aktuelle Pläne? Was darf ich als Mieter? Was darf ich als Eigentümer? Viele Unternehmen und Eigentümer können diese Fragen nicht auf Anhieb beantworten — und das ist der eigentliche Startpunkt.
Wer plant, wer entscheidet, wer investiert, wer muss eingebunden werden?
Wer diese Fragen nicht vorab klärt, verliert Zeit — oder startet ein Projekt, das er nicht wie geplant durchführen kann.
Warum das Fahrzeugladen von Beginn an mitgedacht werden muss
„Unterschätzte Größenordnung: Was Fahrzeugladen mit Ihrem Netzanschluss macht“
Viele Gewerbestandorte ohne energieintensive Produktion haben einen Niederspannungsanschluss — in der Regel mit einer verfügbaren Leistung von bis zu 200 kW. Im Regelbetrieb und für einige E-PKW-Wallboxen reicht das meist aus.
Intelligentes Last- und Lademanagement sorgen dafür, dass der Betrieb ungehindert auch beim gleichzeitigen Laden mehrerer Fahrzeuge ungestört weiterläuft — die verfügbare Leistung wird dynamisch verteilt. Beim klassischen Wallbox-Laden von zwei, vier oder sechs E-PKW auf dem Firmenparkplatz reicht der vorhandene Netzanschluss in der Regel aus.
Beim DC-Laden (ab 25 kW) von E-PKW und E-Nutzfahrzeugen verändert sich die Rechnung grundlegend. Die nächste Stufe, HPC-Laden, bewegt sich im Bereich von 150 bis 400 kW je Ladepunkt — mehr als der bisherige Niederspannungs-Netzanschluss vieler Gewerbestandorte heute insgesamt bietet. Dafür wird ein neuer Anschluss in das Mittelspannungsnetz notwendig. Kommt eine PV-Anlage hinzu, läuft auch ihre Einspeisung über denselben Anschluss.
Netzanschlusserweiterungen benötigen Zeit – zwölf bis 24 Monate sind eher die Regel als die Ausnahme. Insbesondere für E-LKW wird mehr Netzanschlussleistung benötigt als für eine PV-Anlage. Die vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellten Anschluss-Dimensionen sind begrenzt – schon heute läuft eine moderne „Reise nach Jerusalem“. Wenn sich Ihr Nachbar die geringen Kapazitäten sichert, die Sie in zwei Jahren brauchen, sind sie weg.
„Wer nur sein Gewerk sieht, plant an Ihrem Standort vorbei“
PV-Planer, Heizungsbauer, Elektriker — jeder bringt unbestrittene Kompetenz für seinen Bereich mit. Das Problem: Alle Komponenten teilen sich am Ende denselben Netzanschluss. Wer nacheinander plant und beauftragt, riskiert, dass Trassen doppelt geöffnet, Schaltanlagen falsch dimensioniert und Anschlusskapazitäten ohne Blick auf das Gesamtbild vergeben werden.
Integrierte Planung bedeutet nicht, alles gleichzeitig umzusetzen. Es bedeutet, von Anfang an zu wissen, worauf der Standort am Ende ausgelegt sein muss — und die einzelnen Schritte darauf abzustimmen. Das ist die Aufgabe eines Systemarchitekten, der Ladeinfrastruktur als potenziell größten Verbraucher mitdenkt.
Diese Checkliste gibt Ihnen Orientierung, wenn…
- Sie in Ihren Standort investieren und nicht sicher sagen können, ob Netzanschluss und Hausinfrastruktur den Bedarf der nächsten fünf Jahre abbilden.
- Ihnen nicht vollständig klar ist, wie PV, Speicher, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur zusammenspielen – und wer diese Gewerke koordiniert.
- Sie das Gespräch mit Fachplanern, Netzbetreiber oder Behörden führen oder noch vor sich haben und wissen wollen, mit welchen Fragen Sie in diese Gespräche gehen müssen
- Sie als Eigentümer oder Asset Manager Verantwortung für ein Objekt tragen, dessen energetische Zukunft noch nicht final durchgeplant ist.
Was die Checkliste „Standortinventur“ abdeckt — in 8 Schritten
- 01. Eigentum & Nutzungsrechte — Wer darf hier was entscheiden?
- 02. Netzbetreiber ermitteln — Der Netzbetreiber ist nicht Ihr Stromlieferant.
- 03. Netzanschluss — Das Nadelöhr aller Energieprojekte.
- 04. Gebäudeinfrastruktur — Was Ihr Elektriker kann und was nicht.
- 05. Stellplätze & Ladezonen — Wo Fahrzeuge ohnehin stehen.
- 06. Fuhrpark & Betrieb — Vom Betrieb her denken, nicht von der Hardware.
- 07. PV & Energiemanagement — Integriert planen, Kosten sparen.
- 08. Ziele & Zeitplanung — Vorlaufzeiten realistisch einschätzen.
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Lade.ZEIT — Systemarchitekt aus OWL
Lade.ZEIT ist ein unabhängiges, herstellerneutrales Planungsbüro für Ladeinfrastruktur mit Sitz in Vlotho. Wir begleiten Unternehmen und Immobilieneigentümer dabei, ihre Standorte so zu planen, dass keine teuren Überraschungen entstehen — von der Standortinventur, über ein Zielbild, dem ersten Konzept, der Umsetzung bis zum laufenden Betrieb.
Wir entwickeln aus dem Gesamtbild die passende Lösung für Ihren Standort. Unser Interesse ist ein funktionierendes Gesamtsystem — heute und in fünf Jahren.
Noch Fragen Offen? – Wir Sind persönlich für Sie da
Egal, ob Sie gerade erst die ersten Schritte in die E-Mobilität planen oder bereits ein konkretes Projekt vor Augen haben: Wir begleiten Sie bei jedem Schritt. Von der ersten Frage bis zur technischen Detailplanung unterstützen wir Sie genau dort, wo Sie gerade stehen. Lassen Sie uns gemeinsam die beste Lösung für Sie finden.