Ladeinfrastruktur bleibt die Wachstumsbremse – was 10.000 Fuhrparkentscheider sagen

Electric car charging station for charge EV battery. Plug for vehicle with electric engine. EV charger. Clean energy. Charging point at car parking lot. Green power. Future transport technology.

Das Arval-Mobilitätsbarometer 2026 befragte über 10.000 Fuhrparkentscheider in 33 Ländern. Das Ergebnis ist eindeutig: Fehlende oder unzureichende Ladelösungen sind weiterhin das meistgenannte Hindernis auf dem Weg zur Flottenelektrifizierung – noch vor Anschaffungskosten oder Reichweitenbedenken. Wer erwartet hätte, dass das Thema Ladeinfrastruktur nach Jahren intensiver Marktentwicklung an Dringlichkeit verliert, sieht sich damit eines Besseren belehrt.

Was CargoLine am HUB Niederaula richtig macht – und was dabei oft vergessen wird

Sinnbild CargoLine HUB

Die Stückgutkooperation CargoLine hat an ihrem HUB in Niederaula eine neue Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Damit elektrifiziert CargoLine einen zentralen Umschlagpunkt im eigenen Netz – einen Standort, an dem täglich viele Fahrzeuge be- und entladen werden und Standzeiten entstehen, die sich für das Laden nutzen lassen. Es ist ein Schritt, der zeigt, wohin sich gewerbliche Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren entwickelt:

Der Elektro-Lkw kommt schneller als die Infrastruktur – ein Timing-Problem mit Konsequenzen

Der Netzanschluss wird für die Zukunft von Elektro-LKW zum ausschlaggebenden Flaschenhals

DSV transportiert bereits Güter mit Elektro-Lkw über den Brenner – nachts, wenn das Fahrverbot für konventionelle Lkw gilt. Mehrere europäische Hersteller liefern schwere Elektro-Lkw in wachsenden Stückzahlen aus. Tesla steht kurz vor dem Serienstart des überarbeiteten Semi. Und eine wachsende Zahl von Speditionen und Logistikdienstleistern arbeitet aktiv an der Elektrifizierung ihrer Fernverkehrsflotten. Der Markt für elektrische Nutzfahrzeuge entwickelt sich – schneller als viele erwartet haben.